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Orebic

Heute ist OrebiC ein bedeutender Fremdenverkehrsort, der neben langen Sandstränden, vielen kleinen Buchten und dem sauberen Meer vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten (Hotels, Appartements) zu bieten hat und außerdem mit einem reichhaltigen Sport- und Freizeitangebot (Tennis, Fußball, Segeln und Surfing) aufwarten kann. Nicht zu vergessen natürlich die Gastronomie mit Fischen, Meeresfrüchten und den bekannten Weinen von PeljeSac (DingaC, Postup). Die Umgebung bietet sich an für angenehme Spaziergänge. Vom Friedhof neben der Kirche der Engelsmadonna oberhalb von OrebiC, der letzten Ruhe-stätte der Kapitäne von PeljeSac, hat man einen herrlichen Blick auf KorCula und den gleichnamigen Hauptort der Insel sowie auf die zahlreichen Inselchen im Kanal von PeljeSac. Es ist Brauch geworden, daß die den Kanal passierenden Schiffe mit ihren Signalhörnern die Kirche ihrer Schutzherrin und die Ruhestätte der einstigen Kapitäne grüßen, und oft wird ihr Gruß vom Geläut der Klosterglocken erwidert. Unter dem Franziskanerkloster und der Kirche breitet sich ein Zypressenhain aus, der als Parklandschaft unter Naturschutz steht. Unweit des Klosters liegt der Ort Karmen mit mehreren mittelalterlichen Baudenkmälern. Von dort aus kann man Ausflüge zu den im Hochland gelegenen malerischen Ortschaften RuskoviCi, StankoviCi und PodvlaStica machen. OrebiC ist auch der Ausgangspunkt der beliebten Wandertour auf den Sveti Ilija (961 m). In OrebiC und den Orten der Umgebung werden viele traditionelle Kirchenfeste abgehalten; erwähnenswert ist das Fest der Madonna von Karmel (16. Juli). Im Sommer gastieren Theaterensembles, und es finden weitere Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt. OREBIC (OrebiCi), Städtchen an der Südküste der Halbinsel PeljeSac. Mittlere Lufttemperatur im Januar 9 °C, im Juli 26,5 °C. Üppige Vegetation in der Umgebung. Besonders schön ist der Badestrand an der Trstenica-Bucht. Fährverbindung zur Insel KorCula. OrebiC war einst ein bedeutendes Seeverkehrszentrum und hieß bis zum 16. Jh. Trstenica. Es war Sitz eines Fürstentums unter der Verwaltung Dubrovniks (1343_1806). Die Hügelgräber und Befestigungen (auf den nahegelegenen Anhöhen Gruda und ViZanjica) stammen aus vorgeschichtlicher Zeit. Entdeckt wurden Spuren einer Römersiedlung (Reste einer Villa rustica, Gräber). In der barocken Kirche ist über der Tür der geschlossenen Säulenhalle ein altchristliches Marmorrelief eingemauert. Im Ortskern kann man das Seefahrtsmuseum besichtigen. 2 km westlich von OrebiC steht das im Gotik- und Renaissancestil errichtete Franziskanerkloster (15. Jh.); im Kloster ist eine Sammlung von Kunstgegenständen zu sehen. Die Klosterkirche wurde 1486 von MihoC RadiSiC erbaut; am Hauptportal befindet sich ein Madonnenrelief, die Arbeit eines unbekannten Schülers von N. Fiamberti, und im Kircheninneren ein Madonnenrelief von Niccolň Fiorentino. Auf dem Berg über dem Kloster steht die gotische, in der Barockzeit erneuerte Kirche der Madonna von Karmel. Gleich daneben sieht man antike Sarkophage und mehrere alte, riesige Zypressen; etwas weiter entfernt liegt die barocke Loggia und die Schloßruine des Fürsten von Trstenik.

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